Die wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Entwicklung in Bayern, Böhmen und Österreich wird seit mittlerweile 15 Jahren nicht mehr von Grenzlinien bestimmt. Immer mehr haben sich seither die Grenzregionen einander angenähert und arbeiten an gemeinsamen Projekten, zum Beispiel in den Bereichen Wirtschaft, Tourismus, Kultur, Soziales oder Bildung. Für die beteiligten Kommunen und Teilregionen ist es gewinnbringend, die Nachbarn einzubeziehen, auch wenn diese in einem anderen Land zu Hause sind. So wurden im Lauf der Jahre Netzwerke über die Grenzen hinweg aufgebaut und die Attraktivität der Region gesteigert. Die Vielzahl der in den letzten Jahren gemeinsam umgesetzten Projekte zeugt von dem ausgeprägten Interesse an der Kooperation mit den Nachbarregionen.
Diese bestehende freundschaftliche Zusammenarbeit soll nun weiter ausgebaut werden. Die Grenzregionen im Dreiländereck Tschechien, Deutschland und Österreich streben die Gründung einer "Europaregion Donau-Moldau" an. Im Rahmen einer Europaregion können gemeinsame Vorhaben und Projekte noch effizienter und enger abgestimmt bearbeitet werden.
Zur Schaffung der Europaregion ist ein mehrjähriger Planungsprozess notwendig. Dieser Prozess wurde 2009 gestartet.

